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Bilder-Galerie Münchingen und UmgebungBiogasanlage bei MünchingenDie Biogasanlage bei Münchingen ist 2006 in Betrieb genommen worden. Betreiberin der ersten Biogasanlage im Landkreis Ludwigsburg ist die BioEnergie GbR Korntal. Gesellschafter sind die Evang. Brüdergemeinde Korntal und Karl Schmid, Landwirt aus Münchingen. Seit Januar 2006 liefert die Biogasanlage am Esslinger Weg in Münchingen Strom, der ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Zur Energiegewinnung werden ausschließlich Energie-Pflanzen wie Mais und Gras verwendet, die durch Bakterien in einem Fermenter zersetzt werden. Das durch diesen Prozess freiwerdende Methangas treibt einen Gasmotor an, an den ein Generator gekoppelt ist. Auf diese Weise werden bis zu 250 Kilowattstunden Strom produziert. Mit dieser Leistung können jährlich rund 400 Haushalte mit Strom versorgt werden. Die Energie-Pflanzen werden von insgesamt 22 landwirtschaftlichen Betrieben im Raum Korntal-Münchingen bereitgestellt (Beitrag im L-TV -Film über Korntal-Münchingen). Die Biogasanlage liegt am neuen Verbindungsweg zwischen Münchingen und Korntal (Grüne Spange). Einfach per Mausklick aus der Bilder-Galerie ein Vorschaubild auswählen, um ein vergößertes Bild anzuzeigen. Im Landkreis Ludwigsburg gibt es inzwischen neun Biogas-Anlagen. Zwei davon befinden sich in Sachsenheim, eine in Schwiederdingen und eine in Markgröningen im Gewann "Andelbach", zwischen Tamm und Markgröningen gelegen. Die Biogasanlage in Markgröningen mit Vergären von Gülle und hauptsächlich Maissilage mit Grassilage erbringt eine elektrische Leistung von ca. 370 Kilowatt, die etwas größere Anlage in Großsachsenheim ca. 500 Kilowatt. In Kornwestheim ist seit 2007 eine Biogasanlage hinter dem sogenannten Salonwald in Betrieb. Neben der Stromproduktion kann die Abwärme genutzt werden, um ein Berufschulzentrum zu beheizen. Rund 40% der Energie, die in der Biogasanlage erzeugt wird, wird als Strom ins Netz eingespeist. 60% werden durch eine unterirdische Leitung ins Berufschulzentrum geleitet. Bild- und Video-Rechte beim Autor Andreas Dölz.
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